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Service für Senftenbergerinnen und Senftenberger

Hier finden Kinder und Jugendliche, Senioren und Familien wissenswerte Infos über das Leben in Senftenberg.
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Frau Martina Wegehaupt
Amt für Bildung, Soziales und Kultur
Sachbearbeiterin Schulen und Gleichstellung
Markt 1
01968 Senftenberg
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Telefon: 03573 701-254 
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Gütesiegel "Gesunde Kita"

Gütesiegel Gesunde Kita
Ein Projekt im Zusammenhang mit dem Gesunde-Städte-Netzwerk ist das Gütesiegel "Gesunde Kindertagesstätte". Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Gesunde-Städte-Netzwerk – Gesund in senftenberg leben

Ziel des Netzwerkes

Das Ziel dieses gesundheitsfördernden Zusammenschlusses ist der gegenseitige Informations- und Erfahrungsaustausch, der die Umsetzung der Gesunde-Städte-Konzeption auf kommunaler Ebene unterstützt.
 
Unbestreitbar wichtig ist, dass die Mitgliedskommunen Farbe bekennen und Flagge zeigen, welchen Stellenwert sie der Gesundheitsförderung in ihrer Stadt zuteilen.

Dies zeigen sie durch die Entwicklung und Umsetzung von ganzheitlichen Gesundheitsförderungskonzepten mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen und vielen Partnern, welche Stück für Stück das Bewusstsein als Gesunde Stadt fördern und entwickeln.
Dazu gehören die Intensivierung der ressortübergreifenden Umsetzung und Vernetzung gesundheitsfördernder Planungen und Projekte und die Einbeziehung von Selbsthilfe und Initiativgruppen in kommunale Entscheidungsprozesse.

Durch diesen Weg wird in allen Bereichen einer Kommune, sei es

  • die Politik,
     
  • die Wirtschaft,
     
  • die Verwaltung,
     
  • die Verbänden oder Kammern,

das Bewusstsein geschaffen, Entscheidungen hinsichtlich ihrer Gesundheitsverträglichkeit hin zu bewertet und auszurichten. Auch dem Auge von Bürgerinnen & Bürger werden die zahlreichen Möglichkeiten Ihre Meinungen, Interessen und Talente für eine bessere Gestaltung ihrer Stadtteile, ihrer Arbeits- und Ausbildungsplätze einzubringen, ebenso aufgezeigt, wie das Wissen, dass Institutionen und Bürgerinnen & Bürger, die in einer Stadt wirken und leben, dies nicht nur zum Eigennutz tun, sondern auch dem Gemeinwesen verpflichten sind sich für mehr Lebensqualität engagieren.

Themenschwerpunkte

  • Mitarbeit in Netzwerken
     
  • Unterstützung von Akteuren
     
  • Durchführung von gesundheitsfördernden Aktivitäten im Bereich Kinder- und Jugendgesundheit
     
  • Förderung der Seniorenarbeit und Entwicklung von Strategien zur Aktivierung und Teilhabe
     
  • Förderung und Unterstützung von Selbsthilfe- und Initiativgruppen
     
  • Förderung und Vernetzung der Sozialen Angebote einer Stadt

Allgemeines

Im Juni 1989 haben 11 Kommunen das bundesdeutsche Gesunde-Städte-Netzwerk in Frankfurt am Main gegründet, das inzwischen auf 70 Kommunen angewachsen ist.
 
Mitglieder sind Landkreise und Städte mit recht unterschiedlicher Größe, die von Bad Wilsnack mit ca. 7 000 Einwohnern bis Hamburg und Berlin reichen. Die Gesunde Städte Mitglieder verteilen sich über das gesamte Bundesgebiet.
 
Aus dem Land Brandenburg sind neben Senftenberg, Bad Wilsnack, Rathenow, Wittstock-Dosse, Frankfurt (Oder), Bad Liebenwerda und die Landeshauptstadt Potsdam Mitglied im Gesunde-Städte-Netzwerk.
 
Die Stadt Senftenberg ist seit April 2003 Mitglied im Gesunde Städte Netzwerk.

Die Mitgliedschaft im Netzwerk ist an die Erfüllung der Selbstverpflichtungskriterien, das 9-Punkte-Programm gebunden. Deren Befürwortung ist zugleich die Eintrittskarte in das Gesunde-Städte-Netzwerk wie auch Voraussetzung, um das Projekt in der Kommune zu entwickeln.

Das Programm

  1. Die Stadtverordnetenversammlung befürwortet die Gesunde-Städte-Konzeption und erklärt sich gleichzeitig mit den Zielen und Inhalten der Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung (1986) einverstanden.
     
  2. Die Benennung einer für die kommunale Gesunde-Städte-Arbeit zuständigen Person hat verbindlich zu erfolgen.
     
  3. Eine ressortübergreifende gesundheitsfördernde Politik ist zu entwickeln. Dafür werden die verschiedenen Politikbereiche und Fachämter über die Gesunde Städte- Konzeption informiert. Weitere Institutionen sowie Bürgerinitiativen sind in diesen Prozess einzubeziehen. Die Einrichtung entsprechender kooperativer Infrastrukturen wird für die Umsetzung einer präventiven Gesundheitspolitik empfohlen.
     
  4. Gesundheitsfördernde Inhalte und Methoden sollen bei allen öffentlichen Planungen und Entscheidungen berücksichtigt werden. Dafür sind entsprechende Voraussetzungen zu entwickeln.
     
  5. Ziel ist es, Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass alle Bürgerinnen und Bürger sich verstärkt an der Gestaltung ihrer Lebens- und Umweltbedingungen beteiligen können. Für diese Mitwirkung wird die Schaffung geeigneter Unterstützungs- und Koordinierungsstrukturen empfohlen.
     
  6. Verständliche und zugängliche Informationen und Daten sollen den Prozess zu einer gesunden Stadt begleiten.
     
  7. Die Teilnahme an gemeinsamen Treffen mit Delegierten der am Netzwerk beteiligten Städte sollen den gegenseitigen Austausch und die Weiterentwicklung der gesundheitsfördernden Aktivitäten gewährleisten. Die Teilnahme an der jährlichen Mitgliederversammlung ist zu ermöglichen für je einen Vertreter/in der Mitgliedsgebietskörperschaft und je einen Vertreter/in aus dem Kreis der Selbsthilfegruppen, Bürgerinitiativen, selbstorganisierten Projekte der Mitgliedskörperschaft, der/die in der jeweiligen Kommune gewählt wird. Die Beteiligung an weiteren Treffen ist zu unterstützen.
     
  8. Erfahrungen, Erkenntnisse und praktikable Modelle zur Gesundheitsförderung sind an das Gesunde Städte Sekretariat zur Verbreitung im Netzwerk zu übermitteln.
     
  9. Spätestens nach 4 Jahren der Mitgliedschaft trägt die Stadt auf der Mitgliederversammlung den anderen Netzwerkmitgliedern ihren Rechenschaftsbericht vor, der die Erfahrungen mit der Umsetzung der Gesunde-Städte-Konzeption aufbereitet.