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23.09.2021

ASB vermietet Begegnungsstätte an Stadt

Eröffnung ist für den 1. November geplant

Betreiber wird die Volkssolidarität

Nach 16 Jahren in der Betreiberschaft des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) endet für die Begegnungsstätte in der Senftenberger Kormoranstraße eine Ära: Der ASB vermietet die Begegnungsstätte an die Stadt Senftenberg. Die Stadt vergibt im nächsten Schritt den Betrieb an die Volkssolidarität Süd-Brandenburg e.V. Geplant ist, dass die Begegnungsstätte am 1. November wieder eröffnet.

Das Angebot der Begegnungsstätte richtet sich nicht nur an Menschen mit Unterstützungs- und Hilfebedarf, sondern auch an deren Angehörige. Bürgermeister Andreas Fredrich zeigte sich nach dem Eingang der Förderzusage erfreut. „Ich halte es für sehr wichtig, dass die Begegnungsstätte auch in Zukunft geöffnet bleibt. Sie bietet wichtige niederschwellige Hilfe für Bedürftige und deren Angehörige. Ich danke dem ASB für 16 Jahre erfolgreiche und überaus engagierte Arbeit. Der ASB hat in diesen Jahren sehr viel Kraft und Geld investiert. Dem Land Brandenburg danke ich für die finanzielle Förderung der neuen Zusammenarbeit zwischen ASB, Stadt und Volkssolidarität.“

Wie Bürgermeister Andreas Fredrich mitteilte, ist geplant, das Angebot in der Kormoranstraße weiter auszubauen, etwa durch einen Bringedienst für motorisch eingeschränkte Personen und die noch engere Kooperation mit Selbsthilfegruppen. Der ASB bedauerte, dass ihm der Betrieb der Begegnungsstätte aus steuerrechtlichen Gründen nicht mehr möglich ist.

Das Land Brandenburg hat sich an der Finanzierung der Begegnungsstätte mit Mitteln des Landesförderprogramms „Pflege vor Ort“ beteiligt. Ein entsprechender Förderantrag der Stadt Senftenberg wurde im September positiv entschieden. Für die Jahre 2021 und 2022 sind Gesamtkosten in Höhe von rund 116.000 Euro veranschlagt.

Bildunterschrift: Jana Edel, Geschäftsführerin ASB, mit Bürgermeister Andreas Fredrich (links) und Marc Schäfer, Einrichtungsleiter und Prokurist, nach der Vertragsunterzeichnung. (Foto: Stadt Senftenberg)


 

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